Beim Senkfuss ist das Fusslängsgewölbe abgeflacht, beim Plattfuss ist es ganz angehoben.
Funktionelle Therapien werden präventiv und therapeutisch eingesetzt, sie vermögen in vielen Fällen ein normales Fussgewölbe aufzubauen [eigene Erfahrungen].
Einlagen haben sich als wirksam in der Behandlung kindlicher Fussschmerzen erwiesen, der Nutzen bezüglich Stellungskorrektur kindlicher Plattfüsse wird kontrovers diskutiert. Ähnliches gilt für Erwachsene: Studien zur funktionellen Therapie gibt es keine, Einlagen sind effektiv bei Fussschmerzen, weniger bei Plattfuss-Fehlstellung.
Die operative Korrektur von Senk- und Plattfüssen steht – in jedem Alter – nur bei schwerer Deformität und erfolgloser konservativer Therapie zur Diskussion. Durch unterschiedliche operative Verfahren wird versucht, ein belastungsstabiles Fusslängsgewölbe zu erreichen: In der Gewölbekuppel, seitlich am Fuss oder hinten an der Ferse.
Ein Sonderfall ist der plötzlich erworbene Knick-Plattfuss des Erwachsenen: Ist die Sehnen überlastet und entzündet, kommen Aktivübungen und Einlagen zum Einsatz. Ist die Tibialis-Posterior-Sehne gerissen, ist die operative Rekonstruktion der Sehne und situativ die Verschiebung des Fersenknochens die Therapie der Wahl.
Knick-Senk-Plattfüsse im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter frühzeitig mit Aktivübungen und Einlagen behandeln. Operation bei nur bei schweren therapieresistenten Deformierungen sowie bei gerissener Tibialis posterior Sehne.
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Erfahre hier, was es aus ärztlicher Sicht über den Senk-Plattfuss, mögliche Therapien, Herangehensweisen und Operationen zu sagen gibt.
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Verschaffe dir einen Eindruck.
Die Befähigung zur Selbsthilfe ist ein Grundpfeiler der Therapie. Die richtige Bewegung musst du lernen und verinnerlichen. Dein Alltag bietet dir das Übungsfeld.
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