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Psoas-Syndrom

Kreuzschmerzen? Leistenschmerzen? Schmerzen im unteren Bauchbereich?

Übungen können helfen

Fehlbelastungen zu optimieren

Schmerzen zu lindern

Psoas-Syndrom

Hüftbeuger am Anschlag

Definition

Der Musculus iliopsoas – so heisst der Hüftbeugemuskel auf lateinisch – setzt sich aus zwei Muskelanteilen zusammen: einer kommt von der Beckenschaufel-Innenseite, der andere von der Lendenwirbelsäule. Überlastung, Verletzungen oder altersbedingter Verschleiss im Bereich des Muskels oder seiner Sehne führt zu Schmerz, Schwellung und eingeschränkter Funktion.

Artikelübersicht Psoas-Syndrom

Das Problem

  • Der Hüftbeugemuskel steht heutzutage unter Dauerstress: 80 Prozent der Bevölkerung üben ihren Beruf in sitzender Tätigkeit aus. Der Iliopsoas-Muskel verkürzt unweigerlich – Muskelschwäche, Verkürzung und fehlende Elastizität sind programmiert.
  • Beckenschiefstand & Co verschlechtern die Arbeitsbedingungen des Iliopsoas zusätzlich.
  • Schmerz, Druckempfindlichkeit und eingeschränkte Bewegungsfunktion in der Leistengegend sind die Leitsymptome des Psoas-Syndroms und weisen auf eine Irritation des Muskels oder seiner Sehne hin.

Spiraldynamik® Therapie

Im ersten Schritt werden Fehlbelastungen und Überlastungen gesucht und gefunden:

  • Sport: Zu Überlastung kommt es beispielsweise durch Laufen und Sprinten (besonders auf unebenem Gelände oder bei häufigen Richtungswechseln), durch Bewegungen mit hoher Beinkraft (Sit-ups oder Beinheben) sowie durch Sprünge (Basketball, Fussball und Tanzen). Fehlende Dehnübungen sowie zu wenig Regenerationszeit zwischen intensiven Trainingseinheiten können zu einer chronischen Überlastung führen.
  • Beruf: Langes Sitzen, Tragen schwerer Lasten ohne korrekte Technik, repetitives Beinheben (Treppensteigen, Bau- und Gartenarbeit)
  • Körperhaltung: Zu chronischen Fehlbelastungen kommt es bei Hohlkreuz und Flachrücken, Beckenschiefstand, unbeweglichen Hüftgelenken sowie bei stark nach innen oder aussen gedrehten Kniegelenken.

Im zweiten Schritt werden die Symptome und die Ursachen gezielt angegangen:

  • Initiale Schonung: der überlastete Muskel braucht zu Beginn etwas Ruhe, bis sich die Entzündung legt.
  • Situativ kommen Hands-on Techniken zum Einsatz.
  • Aufbautraining: Die Belastung wird kontinuierlich der effektiven Belastbarkeit angepasst und gesteigert.
  • Schlüsselelemente zur Korrektur von Fehlbelastungen sind: Das Fuss- und Beinachsentraining, die Aufrichtung des Beckens im Stehen, die funktionelle Beckenstabilität beim Gehen und Joggen, die axiale Stabilisierung der Lendenwirbelsäule.

Psoas-Syndrom wirkungsvoll behandeln

Die Therapie des Psoas-Syndroms orientiert sich an der Fehlbelastung, Überlastung und dem Beschwerdebild des Patienten. Mit der Spiraldynamik® Therapie lassen sich diese effektiv und wirksam behandeln.

Kontaktiere unsere Spezialisten - wir unterstützen dich gerne!

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Operation Ja oder Nein?

Prävention

  • Sitzen: Regelmässige Pausen sind Trumpf! Häufige Unterbrechungen bei sitzender Tätigkeit, um die Hüfte zu bewegen und zu dehnen; Vermeiden von Fehlbelastung im Sitzen.
  • Stretching: Regelmässiges Dehnen, vor allem nach längerem Sitzen und nach intensiven sportlichen Aktivitäten.
  • Kraft: Ausgewogene Kräftigungsübungen: Stärkung der Bauch- und Gesässmuskulatur, um den Rumpf im Gleichgewicht zu halten.
  • Ergonomie: Verbesserung der Sitzhaltung und Arbeitsplatzergonomie.
  • Sport: Schrittweise Steigerung der Trainingsintensität, Vermeidung einer plötzlichen Zunahme der Belastung.

Therapie

  • Initiale Ruhigstellung: Reduktion oder Vermeidung von Aktivitäten, die den Iliopsoas überlasten, bis die akuten Symptome abklingen
  • Kälte und Wärme: Anwendung von Eispackungen zur Reduktion von Entzündung und Schmerz. Nach der akuten Phase kann Wärme helfen, die Durchblutung zu fördern und die Muskeln zu entspannen.
  • Manuelle Techniken nach Bedarf
  • Dehnung und Kräftigung therapeutisch dosiert.
  • Medikamente: Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung. Muskelrelaxanzien zur Entspannung stark verspannter Muskeln.
  • Kortison: Direkte Injektion von Kortikosteroiden in das umliegende Gewebe zur symptomatischen Linderung von Entzündungen und Schmerz.
  • Arbeitsplatz: Ergonomische Anpassungen, um eine bessere Körperhaltung zu fördern und repetitiven Belastungsstress zu minimieren.
  • Bewegungsschulung: Fehl- und Überlastungen erkennen und eliminieren, Schulung von Bewegungsabläufen und Körperhaltungen, um zukünftige Überlastungen zu vermeiden.

Psoas-Syndrom kann effizient und wirkungsvoll behandelt werden.

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