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Pectoralis Syndrom

Grosse Probleme mit dem kleinen Brustmuskel

Definition

Der grosse Brustmuskel (Musculus pectoralis major) ist ein grosser, fächerförmiger Muskel, der sich über die obere Brust erstreckt und an der Schulter und dem Oberarmknochen ansetzt. Es gibt verschiedene orthopädische Probleme, die den grossen Brustmuskel betreffen können: Muskelverkürzung, Muskelzerrung, Sehnenansatzentzündung, Muskelabriss. Unter dem grossen Brustmuskel befindet sich der kleine Brustmuskel, der versteckte Trouble Maker.

Artikelübersicht Pectoralis Syndrom

Das Problem

Der grosse Brustmuskel gilt als Symbol menschlicher Kraft, weist aber mehrere (meist unerkannte) Schwachstellen auf. Seine wahre Stärke liegt in der Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Die physische Stärke des Muskels setzt ein regelmässiges und ausgewogenes Training voraus. Unterforderung durch ewiges Sitzen, Überlastung durch ehrgeiziges Krafttraining und Verletzungen (durch Fehlbewegungen) gilt es zu vermeiden. Verkürzungen des kleinen Brustmuskels sind besonders hartnäckig in der Therapie.

Spiraldynamik® Therapie

Wer mit X- oder O-Beinen über Asphalt oder Waldboden joggt, schadet seinen Fuss-, Knie- und Hüftgelenken. Das ist offensichtlich. Gleiches gilt analog für die Brustmuskulatur – nur sind die Zusammenhänge weniger offenkundig. Wie jeder Muskel können auch die Brustmuskeln ihr volles Potenzial erst entfalten, wenn die Körperhaltung anatomisch stimmt: Aufrichtung der Brustwirbelsäule, langer Nacken, beweglicher Brustkorb, breite Schultern ...

  • Aufrechte Körperhaltung: Eingefallene Brust – der Super-GAU für den kleinen und den grossen Brustmuskel.
  • Flexibler Brustkorb: Ist der Brustkorb steif und starr, nimmt das Risiko von Überlastung und Verletzung zu.
  • Stabile Schulter: Das Schulterblatt-Setting und die Gelenk-Zentrierung müssen stimmen, ansonsten Schmerz und Verschleiss programmiert sind.

Jetzt – erst jetzt – kann das reguläre Training der Brustmuskulatur beginnen.

Pectoralis Syndrom wirkungsvoll behandeln

Die Therapie eines Pectoralis Syndrom orientiert sich an der Fehlbelastung und dem Beschwerdebild des Patienten. Mit der Spiraldynamik® Therapie lassen sich diese effektiv und wirksam behandeln.

Kontaktiere unsere Spezialisten - wir unterstützen dich gerne!

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Operation Ja oder Nein?

Therapie & Training

Für das Training des grossen Brustmuskels gelten die gleichen Grundprinzipien wie für alle Muskeln:

  1. Vielseitigkeit: Integrieren Sie eine Vielzahl von Übungen, um alle Teile des grossen Brustmuskels möglichst dreidimensional anzusprechen.
  2. Progressive Belastung: Erhöhen Sie nach und nach das Gewicht oder die Anzahl der Wiederholungen, um Kraft und Wachstum zu fördern.
  3. Technik: Achten Sie stets auf eine korrekte Ausführung der Übungen, um Verletzungen zu vermeiden.
  4. Erholung: Geben Sie dem Muskel genügend Zeit zur Erholung zwischen den Trainingseinheiten, um Überlastung und Verletzungen zu vermeiden.

Operation

Zerrungen und Sehnenrisse des grossen Brustmuskels gibt es häufiger als man denkt, insbesondere beim Klettern, im Kampf- und im Kraftsport. Je nach Schweregrad, Alter und Leistungsanspruch ist ein operatives Vorgehen erforderlich:

  • Vollständiger Abriss des grossen Brustmuskels von seiner Sehnenansatzstelle am Humerus (Oberarmknochen).
  • Schwere Muskelzerrung oder Teilriss, die nicht auf konservative Behandlungen ansprechen.
  • Therapieresistente Sehnenentzündungen, die nicht auf konservative Behandlungen wie Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen ansprechen.
  • Ablagerungen von Kalzium in den Sehnen der Brustmuskeln, die starke Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.

Pectoralis Syndrom kann effizient und wirkungsvoll behandelt werden.

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