Vielleicht haben Sie den Begriff „Planetary Health Diet“ schon einmal gehört. Dahinter steckt eine einfache Idee: Eine Ernährung, die sowohl unserer eigenen Gesundheit als auch der Erde gut tut.
Und das Schöne ist: Die neuesten Studien zeigen, dass dieser Ansatz tatsächlich wirkt – und zwar erstaunlich deutlich.
Stellen Sie sich eine Ernährung vor, die ...
In den letzten Monaten wurden weltweit mehrere grosse Untersuchungen veröffentlicht. Sie kommen alle zu einem ähnlichen Ergebnis:
1. Länger leben durch eine pflanzenbetontere Ernährung
Menschen, die sich stärker an der Planetary Health Diet orientieren, haben ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch das Risiko für einen vorzeitigen Tod sinkt spürbar.
2. Ihr Teller kann Ihre Gene „übertrumpfen“
Selbst Personen mit einem höheren genetischen Risiko für Herzprobleme profitieren deutlich.
Das heisst: Wie Sie essen, macht wirklich einen Unterschied – egal, welche Gene Sie mitbringen.
3. Weniger chronische Krankheiten
Studien zeigen ausserdem:
Eine Ernährung nach Planetary-Health-Prinzipien ist mit weniger chronischen Erkrankungen verbunden, darunter Stoffwechselstörungen, Entzündungen und bestimmte Krebsarten.
Ganz einfach:
Die Produktion tierischer Lebensmittel, vor allem von Rind- und Lammfleisch, verursacht besonders viele Treibhausgase.
Pflanzliche Lebensmittel wie Bohnen, Gemüse oder Getreide belasten die Umwelt deutlich weniger.
Laut neuen Analysen könnte eine planetenfreundliche Ernährung die Emissionen des weltweiten Ernährungssystems fast halbieren.
Mit anderen Worten: Ihr Essen hat Einfluss – nicht nur auf Ihre Gesundheit, sondern auch auf die Zukunft des Planeten.
Das Ganze ist weniger kompliziert, als es klingt. Hier ein Beispiel für einen alltagstauglichen Tag:
Sie müssen nichts „dogmatisch“ durchziehen. Jeder Schritt in Richtung mehr Pflanzen zählt.
1. Fleisch etwas reduzieren
Kein Verbot – nur bewusster geniessen.
Ein, zwei fleischfreie Tage pro Woche sind ein guter Anfang.
2. Pflanzen „hochziehen“
Ganz simpel: In jedes Gericht ein Gemüse mehr. Oder einmal pro Woche eine neue Hülsenfrucht ausprobieren.
3. Mahlzeiten planen
Gerade pflanzenreiche Gerichte lassen sich gut vorkochen und sind oft günstiger. Viele Basiszutaten wie Hafer, Reis, Bohnen oder Tiefkühlgemüse sind preiswert.
Die Planetary Health Diet ist kein Trend und kein Verzichtsprogramm.
Sie ist vielmehr eine Einladung zu einer Ernährungsweise, die Ihnen Kraft gibt und gleichzeitig den Planeten schont.
Schon kleine Veränderungen können:
Vielleicht probieren Sie in den nächsten Wochen einfach mal aus, eine Mahlzeit am Tag „planetarer“ zu gestalten.
Viele Menschen berichten, dass sie sich dadurch leichter, energiegeladener und wohler fühlen.
Victoria Vuille
Dezember 2025