Ruhig, neugierig und empathisch – so beschreibt sich Riko Gosling selbst. Und genau so begegnet er auch den Menschen, die zu ihm in die Behandlung kommen: mit einer offenen Haltung, echter Aufmerksamkeit und dem Wunsch, gemeinsam Wege zu mehr Bewegungsfreiheit und Wohlbefinden zu finden.
Der Mensch stand für Riko schon immer im Mittelpunkt seines beruflichen Weges. Zunächst engagierte er sich in Jugendgruppen und im Sporttraining, später arbeitete er viele Jahre als Jugend- und Heimerzieher im Schichtdienst. Doch trotz aller Erfüllung merkte er, dass er sich eine andere Form der Wirksamkeit wünschte – nah an den Menschen, aber mit anderen Rahmenbedingungen. 2002 tauschte er deshalb seinen pädagogischen Beruf gegen die Physiotherapie ein – ein Schritt, der seinen Werten und seiner Leidenschaft für menschliche Entwicklung bis heute entspricht.
Nach seiner Ausbildung zum staatlich anerkannten Jugend- und Heimerzieher folgten die klassischen physiotherapeutischen Weiterbildungen: Manuelle Therapie, Bobath, KGG und MLD. Besonders prägend wurde für ihn jedoch die Spiraldynamik® – ein Ansatz, der seine therapeutische Arbeit bis heute grundlegend formt.
Seit Juni 2025 führt Riko Gosling seine eigene Praxis. Sie liegt zentral, gut angebunden und dennoch überraschend ruhig. Wer mit dem Bus kommt, erreicht sie in wenigen Minuten von der Haltestelle Klinikum Haupteingang (Linie 491). Der Zentrale Busbahnhof ist etwa 12 Gehminuten entfernt.
Für Autofahrende bieten die umliegenden Parkplätze P7, P9 und P20 eine komfortable Möglichkeit – die erste Stunde parkt man hier sogar kostenlos.
Kraft schöpft er vor allem aus seiner Familie. In seiner Freizeit schwimmt er gerne lang und viel, sowohl im Becken als auch in den vielen Seen des wunderschönen Voralpenlandes. Auch die Ruhe in seiner Praxis bedeutet ihm viel – ein fast ungewöhnlich stiller Ort mitten in der Stadt, an manchen Sommertagen begleitet nur vom Vogelgezwitscher.
Inspiration findet er überall: in Musik, Kunst, Filmen – und natürlich in den Menschen, die er trifft.
Vor allem Menschen, die bereit sind, aktiv mitzudenken und mitzuarbeiten, profitieren von seiner Arbeit. Wer Fragen stellt, neugierig bleibt und akzeptiert, dass Therapie manchmal auch unbequem sein darf, findet in Riko einen verlässlichen Partner.
„Einfach schreiben oder nachfragen – reden kann man über alles“, sagt Riko. Nur bei E-Mails bittet er um etwas Geduld: Die Beantwortung hängt davon ab, wie komplex die Frage ist.
Da Riko ohne Rezeptionskräfte arbeitet, ist die E-Mail der effektivste Kommunikationsweg. Auch der Anrufbeantworter wird zuverlässig abgehört. Spontane Besuche vor Ort sind dagegen schwierig, da sie laufende Behandlungen unterbrechen würden.
Florian Binzer
Dezember 2025