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Atemmeditation 8.6.2020: Kohärenz von Atem, Herzschlag und Hirnaktivität!

Bildnachweis: Pixabay.com

EVENT ONLINE
| Abschluss-Atem-Meditation MO 8. Juni 2020 um 20:30 Uhr | Zoom | Die Kunst und Wissenschaft des kohärenten Atems mit Dr. med. Christian Larsen.

Im April, ganz spontan, habe ich mich – angesichts der Bedeutung des Atmens für das Immunsystem in Coronazeiten – zu einer kleinen Serie bewährter Atemübungen entschlossen. Ich habe mich sehr über das positive und überraschend grosse Echo gefreut. Nach einem mehrwöchigen Retreat möchte ich die Serie mit einer letzten Atemmeditation abschliessen. Der Fokus: Die Kohärenz zwischen Atmung, Herzschlag und Hirnaktivität. Die vielleicht natürlichste und mächtigste Atemübung – neben Schwimmen und Singen.
Der Chronobiologe Max Moser hat sich intensiv und ein Leben lang mit dem Zusammenhang von Atmung, Herz, Hirn und Emotionen beschäftigt.

Zur Physiologie: Die elektrische Aktivität des Herzens ist rund 100-mal stärker als jenes des Gehirns. Wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht,  entsteht (durch den Stromfluss der sich entladenden Myocardzellen) ein elektromagnetisches Feld, das 1000-mal stärker als jenes des Gehirns ist und auf 1-2 Meter Distanz messtechnisch noch nachweisbar ist. So gesehen befindet sich das Herz im Körper und gleichzeitig befindet sich der Körper im elektromagnetischen Feld des pulsierenden Herzens.

Zur Technik
: Atmen im 10 Sekundentakt – 5 Sekunden einatmen, 5 Sekunden ausatmen – kombiniert mit Fokussierung auf die Herzgegend und positive Gefühle wie «Innere Ruhe» oder «Dankbarkeit» haben ganz direkte Auswirkungen auf die Hirnaktivität und das autonome Nervensystem. Es stellt sich ein Zustand der «Kohärenz» ein – Herz, Hirn und Atmung synchronisieren sich. Ein Zustand der weit mehr als «nur» Entspannung ist.
Genau damit möchte ich am 8. Juni experimentieren und die kleine Serie der Atemmeditationen beschliessen.
Start MO 8.6.2020 um 20:30 Uhr auf der Plattform Zoom:

Das Meeting ist ab 20:15 Uhr eröffnet. Herzlich willkommen!

Dr. med. Christian Larsen
1. Juni 2020

Rückblick:

6. April 2020 | Atemmeditation # 1 | Die 3-D Vollatmung
Die Lunge steht mit der Aussenwelt ständig im Austausch und ist daher ein immunologisch sehr aktives Organ. Damit die Lunge ihre vielfältigen Funktionen erfüllen kann muss sie richtig belüftet werden – von der Lungenbasis hinten-unten bis zur Lungenspitze vorne-oben

13. April 2020 | Atemmeditation # 2 | Die natürliche Atempause
Die natürliche Atempause findet am Ende des Ausatmens und vor der nächsten Einatmung statt. Es braucht einen Moment, bis der Kohlendioxidspiegel ansteigt und den nächsten Atemimpuls auslöst. Diese Zeitspanne dauert von wenigen Sekunden bis zu einer halben Minute und sagt einiges über die Gesundheit aus

20. April 2020 | Atemmeditation # 3 | Atemausdauer
Während bei der Hyperventilation etwas schneller und tiefer geatmet wird, wird beim Ausdauertraining der Atemmuskulatur schneller und flacher geatmet, damit es eben nicht zu einer Hyperventilation der Blutgase kommt. Trainiert die Atemmuskulatur und belebt den Körper – ideal am frühen Morgen an der frischen Luft

27. April 2020 | Atemmeditation # 4 | Geführte Atemmeditation
Heute bringen wir das natürliche Fliessen des Atems, die Pause nach dem Ausatmen, das Weiten der Flanken, die 3-D Vollatmung bis in die Lungenspitze zusammen – ergänzt durch ein paar Sequenzen schnellen Atmens. Keine Erklärungen, dafür 20 Minuten geführte Atemmeditation.

Hinweis: Atemübungen brauchen Übung und Erfahrung. Bestimmte Atemübungen können gefährlich werden. Forciertes Atmen beispielsweise kann zum Platzen von Lungenbläschen führen (Pneumothorax); das Anhalten der Luft nach Hyperventilation kann zur kritischen Minderversorgung des Gehirns mit Sauerstoff führen. Ich werde alle Übungen nach bestem Wissen und Gewissen sicher anleiten – was kein Ersatz für gesunden Menschenverstand und Eigenverantwortung ist.