"Ich will wieder reiten, wandern, biken..."



Patientenportrait |
Ein schwerer Reitunfall veränderte Alexandra Peyers Leben grundlegend. Noch heute, zwei Jahre danach, hat die junge Frau mit den Folgen zu kämpfen. Dabei helfen ihr Spiraldynamik® und die Matrix-Therapie...

  1. Im Wohnzimmer von Alexandra Peyer steht ein Reitsattel, Symbol für viele glückliche Stunden zu Pferd, aber auch Erinnerung an einen schweren Reitunfall vor zwei Jahren. Die 30-Jährige benutzt ihn vorerst als TV-Stuhl und hofft, dass sie ihn bald wieder ohne Schmerzen und körperliche Einschränkungen zum Reiten brauchen kann. Alexandra Peyer lebt im Aargau zusammen mit ihren beiden Katzen in einer großen Wohnüberbauung.

    Schwerer Reitunfall vor zwei Jahren
    Mit fünf Jahren begann Alexandra Peyer mit Reiten. Springreiterin wollte sie werden, das waren ihre Pläne. Als 19-Jährige ging sie Ausland und setzte erst einige Jahre später, nach ihrer Rückkehr in die Schweiz, den Reitunterricht fort.  Im April 2017 passierte es: Das Pferd stieg plötzlich, stürzte  rückwärts und begrub die Reiterin unter sich. Alexandra Peyer lag unter dem rund 600 Kilogramm schweren Pferdekörper, zwar nur kurze Zeit, aber lange genug, dass sie schwer verletzt war: komplette und mehrfache Beckenfraktur,  Fraktur der rechten Hüfte, Trümmerbruch des Kreuzbeins und Schambeinsprengung. Sie konnte nicht aufstehen und ihre Beine nicht mehr bewegen.
    Alexandra Peyer wurde per Helikopter ins Unispital Zürich gebracht, wo sie mehrfach operiert wurde. Anschließend war sie drei Monate in Bellikon zur Therapie. Noch heute kann sie ihr linkes Bein und den Fuß nicht optimal bewegen, und sie hat Phantomschmerzen. Sie braucht zum Sitzen einen Ring, und bei vielen Bewegungen im Haushalt – Badewanne putzen, Einkaufstasche tragen usw. –  ist sie noch eingeschränkt.

    Spiraldynamik® kombiniert mit Matrix
    Mit Spiraldynamik® kam sie in Kontakt aufgrund eines Ratschlags einer Verwandten, die als Turniertänzerin Probleme mit den Füßen hatte. In den letzten zwei Jahren unterzog sich Alexandra Peyer 19 Einheiten Spiraldynamik®- und Matrix-Therapien (eine biomechanische Stimulation der Muskulatur) bei verschiedenen Therapeuten im Spiraldynamik® Med Center in Zürich. Dr. Christian Larsen, leitender Arzt  des Med Centers, stellt seiner Patientin ein gutes Zeugnis aus: „Das Gangbild ist flüssiger geworden, die Schmerzen in Fuß, Rücken und Becken haben insgesamt stark abgenommen. Eine geplante operative Verlängerung der Achillessehne steht nicht mehr zur Diskussion.“
    Alexandra Peyer bestätigt, dass sie auf dem langen Weg der Genesung „rund 60 von 100 Prozent“ zurückgelegt hat. Sie kann die Matrix-Therapie mittlerweile zuhause mit einem Gerät selber machen, Spiraldynamik® baut sie neben ihren monatlichen Terminen in Zürich in ihren Alltag ein.  
    Und sie hat sich wieder auf den Pferderücken gewagt! „Ich gehe jeden Dienstag in die Reittherapie,“ sagt sie strahlend. Momentan arbeitet Alexandra Peyer 50 Prozent. Sie lässt sich zudem umschulen auf eine ihren körperlichen Fähigkeiten angepasste Tätigkeit.

    „Ich will  mein aktives Leben zurück“
    Der Reitunfall habe sie „schwer zurückgeworfen“, meint Alexandra Peyer. Doch mit eisernem Willen kämpft sie sich zurück in ihr früheres, aktives Leben: „Ich will wieder reiten, wandern, biken.“  Zaghafte Reitversuche unternimmt sie wieder auf einem Isländerpony. Was ihr gut tue, seien auch Übungen im Thermalwasser – und natürlich ihre beiden Katzen!

    Eva Mackert
    1. März 2019

    STATEMENTS

    Ich konnte nicht aufstehen und meine Beine nicht mehr bewegen

    Auf dem Weg zur Genesung habe ich 60 von 100 Prozent erreicht

    Ich will wieder reiten, wandern, biken