Julia Kimmelmann: "Ich habe nun ein viel klareres Bild vor Augen…"



ERFAHRUNGSBERICHT |
Mein Name ist Julia Kimmelmann. Ich bin Profi-Tennisspielerin und strebe eine Ranglistenposition unter den ersten 100 der Weltrangliste an.

  1. Ich spiele für den TK BW Aachen in der 1. Bundesliga. Mein höchstes Ranking ist 350 in der Weltrangliste der Damen. Vor zirka fünf Jahren bin ich auf Dr. Larsen und die »Spiraldynamik« aufmerksam geworden. Zu dem Zeitpunkt hatte ich eine hartnäckige Entzündung an meinem rechten Kniegelenk, aufgrund derer ich keinen leistungsorientierten Sport mehr betreiben konnte. Es war mir wichtig, mögliche Faktoren, die die Reizzustände am Knie verursacht haben, auszuschalten. So war mir das Konzept der »Spiraldynamik« ein wertvolles Hilfsmittel, um meine Bewegungen genauer anzuschauen und zu optimieren. Ich habe viel Zeit mit der Lektüre der Bücher zu jedem Gelenkabschnitt verbracht und es genossen, dass sich mein Verständnis und vor allem mein Körpergefühl in kurzer Zeit total verbessert haben. Ich habe nun ein viel klareres Bild vor Augen, wie bestimmte Bewegungsabläufe zusammenhängen und Bewegungen in den jeweiligen Gelenken funktionieren.

    Einige Zeit später habe ich Dr. Larsen im Med Center in Zürich kennengelernt. Nach eingängigen Analysen wurde schnell klar, dass wir unseren Fokus auf die für Tennisspieler wichtigen Regionen von Schulter, Hüfte und Fuß legen. Hier konnte ich durch die gezielten Übungen der Therapeuten meinen Körper tennisspezifisch stärken. Meine Rotationsfähigkeit und Stabilität zur Generierung der Kraft bei den Grundschlägen haben sich deutlich verbessert.

    In einem regelmäßigen Check-Up im Med Center in Zürich schauen wir gemeinsam, welche Feinheiten noch optimiert werden können.

    Im Performance Bereich arbeite ich aktuell stark an meinem Aufschlag, da ich mir sowohl durch meine Größe (ca. 1,80 m), als auch, dass ich Linkshänderin bin, im Aufbau des Spiels große Vorteile verschaffen kann. Beim Aufschlag, einem der komplexesten Schläge im Tennis, geht es vor allem darum, Power und Geschwindigkeit zu generieren, gleichzeitig aber äußerst präzise auf ein relativ kleines Zielfeld zu servieren. Im Vergleich dazu kann man sich einen Diskus- oder Speerwerfer vorstellen, der durch große Rotation enorme Kraft entwickelt, jedoch auch auf einen entsprechend breiten Korridor werfen kann und noch immer mit seinem Wurf in einem gültigen Bereich landet.

    Für mich ergeben sich aus »Spiraldynamik« Sicht nun verschiedene Fragen: Wie kann ich von den Füßen, bzw. der Fußstellung ausgehend, meine Technik optimieren, um eine größtmögliche Kraftentwicklung auf den Ball zu erreichen. Als Spielerin benötige ich die Generierung der Kraft durch den Absprung, die maximale Körperstreckung bis zum Treffpunkt und schließlich den durch die Armbeschleunigung hervorgerufenen „Peitscheneffekt“ auf den Ball.

    Hier ein harmonisches Zusammenspiel zu entwickeln und einzuüben spart langfristig physische und mentale Energie, weil sich nicht nur die Aufschlagquote verbessert, sondern auch der Punktegewinn durch einen konstant starken Aufschlag erleichtert wird. Als Resultat stehen entsprechend mehr Ressourcen zur Verfügung, die in einer ausgedehnten Turnierwoche idealerweise bis zum finalen Match erhalten bleiben. 

    Das Konzept der »Spiraldynamik« und die damit verbundene Optimierung der Bewegungsabläufe bedeutet für mich grundlegendes Knowhow für meine Tenniskarriere als Profisportlerin, als auch Knowhow für meine Gesundheit. So gesehen unterstützt das Konzept »ein langes Sportlerleben«. Ich bin der festen Überzeugung, dass nicht nur Tennisspieler, sondern Sportler jeder Disziplin, ob im Profi- Leistungssport oder auch im ambitionierten Amateursport von diesem fantastischen Konzept profitieren, da nicht nur eine effizientere sportartspezifische Technik erreicht wird, sondern gleichzeitig auch der gesunde, weniger belastende Umgang mit dem Körper vermittelt wird. Dies kann in meinen Augen das entscheidende i-Tüpfelchen für eine erfolgreiche Sportlerkarriere sein. Ich freue mich, aktiv mit der »Spiraldynamik« arbeiten zu können und kann aus dieser Erfahrung jedem Sportbegeisterten warm ans Herz legen, die »Spiraldynamik« für sich auszuprobieren.

    Julia Kimmelmann
    August 2019