„So wie Sie gehen, muss Ihnen das Knie weh tun“

Spiraldynamik® Patientenportrait: Martin Graf

patientenPortrait Jahrelange Fehlbelastung der Füße wird auch für einen sehr sportlichen Menschen zum Handicap. „Läuferknie“ lautete die Diagnose für den 62-jährigen Martin Graf. Das wollte er nicht hinnehmen.

Joggen, Skifahren, Tennis, Langlauf, Biken, Wandern und immer noch aktiv im Berufsleben, der Haus-Architekt eines Schweizer Mode-Unternehmens ist viel auf den Beinen. Seine Familie - er ist Vater von zwei erwachsenen Kindern - hat das Sport-Gen ebenfalls im Blut: Seine Frau joggt, fährt Ski, der Sohn spielt Uni-Hockey und die Tochter reitet. Der Zürcher Martin Graf läuft Halbmarathon und einmal im Jahr nimmt der engagierte Zünfter die Umzugsstrecke am Sechseläuten unter die Füße. Bis vor vier Jahren ohne Probleme.

Zu Fuß einmal um die Erde
Dann, 2008 spürte er beim Joggen plötzlich Schmerzen an der Außenseite des rechten Beins, im Kniebereich.  Physiotherapie führte zu einer Linderung, aber nicht für lange. Obwohl er immer sehr viel Sorgfalt auf gute Läuferschuhe gelegt hatte, kamen die Schmerzen beim Training nach rund zehn Kilometern zurück. Auch beim Skifahren fühlte er sich unsicher. Eine Cortison-Behandlung brachte keine positiven Resultate. Nach einem MRI wurde bei Martin Graf ein Innen-Meniskus Problem diagnostiziert und der Chirurg empfahl eine Operation. „Warum tut mir das Bein dann an der Außenseite weh,“ fragte er sich ratlos und er stellte sich halbwegs bereits darauf ein, dass er sein sportliches Engagement contre-coeur runterfahren müsse.

Ein Vortrag über Spiraldynamik®, den seine Frau besucht hatte, brachte die Wende: Martin Graf meldete sich im Spiraldynamik Med Center in Zürich für eine Untersuchung und zur Therapie an. Der Befund des Sport-Therapeuten war deutlich: „So, wie Sie gehen, muss Ihnen das Knie weh tun,“ lautete das Verdikt. Das war im Dezember des letzten Jahres. Martin Graf hatte seine Füße jahrelang falsch, nämlich leicht nach außen gedreht, belastet. Wenn man bedenkt, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens einmal rund um die Erde läuft und das ganze Körpergewicht auf einer relativ kleinen Fläche steht, wundert es einen nicht, dass Fehlhaltungen des gesamten Bewegungssystems an den Füßen beginnen. Auch wenn sich die Schmerzen weiter oben, im Knie, in den Hüften oder im Rücken manifestieren.

Zurück zu Martin Graf. Nach einer Serie von neun Therapiestunden hat er das Lauftraining anfangs März wieder aufgenommen. „Du läufst ja ganz anders,“ habe letzthin seine Frau festgestellt. Und tatsächlich, die Schmerzen sind praktisch verschwunden. Im Alltag trainiert er die korrekte Fußstellung auch mal spontan auf den Zürcher Trottoirs: „Ich stelle den Fuß parallel zur geraden Linie des Randsteins.“ Wichtig für Verständnis der "parallelen Fußstellung" ist der Hinweis des behandelnden Arztes: Die Fußstellung hängt von den anatomischen Drehungen in den Ober- und Unterschenkelknochen ab. Alle Knochen sind in sich gedreht, der Oberschenkelknochen beispielsweise kann von +10° nach außen bis -45° nach innen gedreht sein, die Unterschenkelknochen zwischen 0° +45° nach außen. Die Streubreite des Normalen ist enorm. Entscheidend ist, dass die Fußstellung mit der individuellen Anatomie übereinstimmt - und nicht, ob die Füße parallel stehen oder nicht.

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