Martina Hertig: Vom Stubenküken zur Lust-Läuferin

Spiraldynamik® Patientenbeispiel: Martina Hertig

patientenportraitDie ambitionierte Hobby-Läuferin kam mit heftigen Knie- und Hüftschmerzen ans Spiraldynamik® Med Center Bern. Es sah düster aus: Läuferknie. Nach drei Monaten war sie wieder "on the run".

Zum Glück gab es in ihrer Kindheit noch keine Computer, sonst hätte sie ihr Zimmer wohl kaum mehr verlassen: Martina Hertig liebte es, sich zurückzuziehen, Tagträumen nach zu hängen, Bücher zu verschlingen. Einmal draußen schnappte sie sich ihr Fahrrad und erforschte die Umgebung radelnd. In der Schule kam Sportunterricht dazu und später Jazztanz: „Ich musste hart arbeiten, um mit meinen Freundinnen mithalten zu können. Ich übte die Jazz-Kombinationen fast täglich eine Stunde lang.“ Mit 13 Jahren begann das Knie zu schmerzen, später kamen Hüftbeschwerden dazu und schließlich Rückenschmerzen. Sport und Schmerzen gehörten irgendwie zusammen.

Amor mit Laufschuhen statt Pfeil und Bogen
„Laufen war noch nie meine bevorzugte Sportart“, erinnert sich Martina Hertig. Dann kam Guido, ein überaus sportliches Mannsbild, Fußballer, Eishockeyaner und passionierter Läufer. Vorerst feuerte Martina Hertig ihren Liebsten am Straßenrand an, konnte aber nichts Tolles an dieser öden Lauferei finden. Nach Heirat, Geburt des Sohnes Simon und Umzug in die Region Thun (Berneroberland), war sie etwas einsam in der neuen Gegend. Sie kaufte ihr erstes Joggingoutfit und nutzte den Mittagsschlaf ihres Sohnes, um eine Runde zu drehen. „Mein Mann empfahl mir Aufbautraining mit Pulsfrequenz 140 - ein Frust, denn selbst Spaziergänger überholten mich anfangs“, erinnert sich die damalige Neo-Joggerin. Doch das stete Training trug rasch Früchte: Bald lief Martina Hertig den ersten Kurzlauf - sie fühlte sich blendend, der Flow stellte sich immer regelmäßiger ein und als der erste Luzerner Marathon angekündigt wurde, war Martina Hertig mit Mann und Freundin dabei: „Danach fühlte ich mich herrlich! Ich war zwar nicht talentiert, aber das machte ich mit Ausdauer und Durchhaltewillen wett.“ Sie lief und lief, bis Knie- und Hüftschmerzen den Flow jäh unterbrachen.

Frisch "getuned" auf die Läuferstrecke
„Ich wollte nicht zum Arzt, weil ich sicher war, dass er mir das Laufen verbieten würde“, sagt Martina Hertig. „Aber der Schmerz wurde so hefig, dass ich nachts aufwachte und tags nicht mehr wusste, wie ich ruhig sitzen soll.“ Sie hatte schon von Spiraldynamik® gehört und ging ans Med Center Bern. Diagnose 'Läuferknie - Überlastung von Gelenk und Sehenansätzen'. Dass sie schräg auf den Beinen stand, hörte sie zum ersten Mal: „Das war schon mal sehr gut, denn das konnte ich ändern. Zudem empfahlen mir Arzt und Therapeutin, unbedingt und oft weiterzulaufen und das Gelernte im Sport und Alltag umzusetzen - das war eine Diagnose nach meinem Sinn!“ Selbst Arzt und Therapeutin staunten, als Martina Hertig nach der vierten Therapiestunde schmerzfrei war. Die Therapie konnte vorzeitig abgeschlossen werden.

Wie ist das möglich?
Selbst der TV-Moderator Geri Staudenmann, der in der Medizinsendung Medical Talk über diesen Genesungserfolg berichtete, war perplex: Ist das ein Wunder? „Keinesfalls“, sagt der Leitende Arzt am Spiraldynamik® Med Center Dr. Christian Gauss: Frau Hertig hat das tatsächlich sehr schnell in den Griff bekommen, denn sie ist sicher eine ideale Patientin: Klug, sportlich, willensstark - und ihre Beschwerden begründeten sich in Fehlbelastung, noch nicht in der Abnutzung der Gelenke: ein riesiger Vorteil.“ Von der ersten Therapiestunde an setzte sie die neu erlernte Bewegung im Alltag um: Die Königsdisziplin der Spiraldynamik®-Therapie.
Heute läuft Martina Hertig freudiger und öfter denn je. Den letzten Brienzerseelauf hat sie in besonders guter Erinnerung: „Es war in all den Jahren der erste Lauf, den ich absolut schmerzfrei laufen konnte. Ein herrliches Gefühl!"

28. Februar 2011
Bea Miescher