„In Bewegung bleiben – mit dem Körper und im Kopf“

Spiraldynamik® Patientenportrait _ Ursula Kroph - Ich wollte keine Schulterprothese...

PATENTENPORTRAIT | Eigentlich müsste sie im Rollstuhl sitzen, zählt man die vielen „Baustellen“, die Ursula Kropf im Laufe von Jahrzehnten an ihrem Körper erdulden musste. Wären da nicht ihr eiserner Wille, ihr Optimismus – und die Spiraldynamik®.

Ursula Kropf ist 68jährig, sie ist seit vier Jahren pensioniert und lebt in Genf. Sie war Arztgehilfin oder medizinisch-technische Assistentin, wie der Beruf heute heißt. Später kam noch eine berufsbegleitende Ausbildung als Naturheiltherapeutin dazu. In all den Jahren war Ursula Kropf in Bern, Genf und Zermatt bei Ärzten diverser Fachrichtungen tätig. Ein zweijähriger Aufenthalt in Kanada, hauptsächlich der Sprache wegen, und mehrmonatige Tramper-Reisen in Asien gehörten ebenso zu ihrem intensiven und sportlichen Leben.

Mit 27 Jahren renkte sich Ursula Kropf beim Skifahren dreimal die Schulter aus. Sie wurde in St. Gallen operiert und konnte nachher wieder Sport treiben. Zwanzig Jahre später wurde bei ihr eine Ruptur der Rotatorenmanschette diagnostiziert, als Spätfolge des Skiunfalls. Man riet ihr zu einer inversen Prothese: „Das wollte ich nicht“, sagt die sportliche Frau. Immerhin konnte sie ja noch Bergsteigen und Skifahren.

Schlimmer Unfall mit dem Velo
Damals machte sie ihre Mutter auf einen Artikel über die  Spiraldynamik® aufmerksam. Sie meldete sich im Med Center Bern an, wo der behandelnde Arzt ihr sagte, sie hätte ihren Körper zu stark strapaziert. Die Spiraldynamik®-Therapie in Bern, auf  Schulter und Rücken fokussiert, half Ursula Kropf, und die täglichen Übungen zuhause erlaubten ihr wieder ein schmerzfreies Leben.
Bis sie, kurz vor der Pensionierung vor vier Jahren, einen schlimmen Unfall mit dem Velo hatte. „Ich fuhr zum Einkaufen – und erwachte im Spital mit rasiertem Schädel.“ Ein Schuhbändel hatte sich in den Speichen verheddert, sie stürzte und fiel mit dem Kopf an die Kante einer Mauer.
Ein Schädelhirntrauma mit posttraumatischer Epilepsie! Nach dem Spitalaufenthalt und Reha wollte sie so rasch als möglich wieder arbeiten, um ihren Arbeitsplatz „ordentlich“ an ihre Nachfolge zu übergeben. „Keine gute Idee“, fand der Neurologe. Nach sieben Wochen nahm sie ihre Arbeit wieder zu fünfzig Prozent auf. „Ich fühlte mich absolut in Form.“

Diagnose verpasst
Es sollte aber noch nicht das Ende ihrer langen Leidensgeschichte sein: Vor drei Jahren, beim Fußballspiel mit ihren Neffen, stürzte Ursula Kropf auf die Hüfte. Im Spital stellte man (ohne Röntgenbild) lediglich Prellungen und Quetschungen fest.  Als die Schmerzen nicht nachließen,  wandte sie sich an Dr. Christian Larsen, den leitenden Arzt des Spiraldynamik® Med Centers in Zürich. „Ich hatte großes Vertrauen zu Dr. Larsen.“  Seine gründliche Diagnose lautete: „Wirbelgleiten mit Ausstrahlung ins Bein, Knieschmerzen, Hüftschmerzen.“ Die Hüftschmerzen entpuppten sich laut Dr. Christian Larsen „als unfallbedingte Fraktur des Pfannendachs plus Durchblutungsstörung des Femurkopfs plus vorbestehende Hüftarthrose.“ Befunde, die in der ersten Diagnostik nach dem Sturz im Spital übersehen worden war. Ein künstliches Hüftgelenk war nicht mehr zu umgehen. Ein Jahr später lief Ursula Kropf ums Matterhorn und um den Monte Rosa...
„Es bleiben noch einige Restbeschwerden“, sagt Ursula Kropf bei unserem Gespräch. Es sind laut Dr. Larsen „ die Überlastung und Reizung des Hüftbeugemuskels.“ Arzt wie Patientin sind überzeugt: „Wir werden auch das noch hinkriegen“

Große Reisepläne
Fragt man die 68jährige Seniorin nach ihrem „Überlebenskonzept“, so meint sie lachend: „Es ist ganz einfach: In Bewegung bleiben mit dem Körper und im Kopf.“ Sie habe zwar lernen müssen, alles ein wenig langsamer anzugehen, sich Zeit zu nehmen. Viel Zeit widmet sie der Betreuung ihrer 94-jährigen Mutter, die noch immer alleine lebt.

Ihre Beweglichkeit holt sich Ursula Kropf  mit Yoga, Wassergymnastik, Velofahren, Wandern und mit den täglichen Spiraldynamik®-Übungen. Ihre Leidenschaft, Reisen in die große, weite Welt, hat die Optimistin nie aufgegeben. Sie schmiedet bereits wieder Pläne für einen Lateinamerika-Trip.  

Eva Mackert
1. September 2017

Statements

„Ich wollte keine Schulterprothese“

„Ich hatte seit jeher großes Vertrauen zu Dr. Larsen“

„Es bleiben noch einige Beschwerden. Wir werden auch das noch hinkriegen“